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Das Gusswerk wächst und wächst: Seit Sommer 2011 graben sich die Bagger tief in das Erdreich des 40.000 Quadratmeter großen Areals, um Platz zu schaffen für acht neue, würfelförmige Objekte. Büro, Ausstellungsraum oder Lager: Die Möglichkeiten ihrer Nutzung sind aufgrund der offenen Grundrisse vielfältig.
Schlicht, aber subtil Die kompakten, schlichten Baukörper nehmen in ihrer Struktur vorhandene Maßstäbe und Raumprinzipien auf und bilden eine Brücke zur Industriearchitektur der ehemaligen Glockengießerei. Massive Wände und eine raumhohe, transluszente Profilitverglasung, die vorwiegend in der Industrie Verwendung findet, lösen einander ab. Sie bieten ein subtiles Spiel zwischen Transparenz und Intransparenz, massiven und leichten Elementen.
Note: sehr gut Die Erweiterung des Gusswerks wurde in Zusammenarbeit mit Bauherrn, Stadtplanung und Gestaltungsbeirat als moderiertes Verfahren abgewickelt. Vier Architekurbüros (LP Architekten, hobby a, Michael Strobl, Christoph Scheithauer) waren eingeladen, Entwürfe zu erarbeitet, die gemeinsam diskutiert und weiterentwickelt wurden. Das Ergebnis, das vom Gestaltungsbeirat der Stadt Salzburg sehr wohlwollend beurteilt wird, passt in die gewachsene Struktur des Areals und stellt eine Klammer zur alten Bausubstanz dar. Es ist die Fortführung der industriellen Architektur, die den rauen Charme der historischen Bauten noch stärker spürbar macht. Erschlossen werden die Kuben, die in ihrer Anordnung eine Nähe aus Balance und Distanz schaffen, über Straßen und Gassen, Stiegen und Plätze.
Musterhotel Neben Verkaufs- und Lagerflächen, Ausstellungsräumen und Büros schafft der Ausbau des Gusswerks auch Platz für ein Musterhotel. Es ist dies die Erweiterung der schon heute am Areal befindlichen HotelDesign Werkstatt. Ausgestattet sein wird das Hotel mit rund 50 unterschiedlich gestalteten, voll funktionstüchtigen Hotelzimmern. Geführt wird es im Musterbetrieb.
Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Petra Kogler unter +43-(0)664-88 62 11 44 oder petra.kogler@gusswerk.net
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